Donnerstag, 9. Februar 2017

Kapitel 2

Hall├Âchen ­čśŐ
hier ist das zweite Kapitel ich hoffe es gef├Ąllt euch.

Ich wende mich wieder von ihr ab und gehe zur├╝ck in mein Apartment. Es ist ziemlich simpel eingerichtet. Alle W├Ąnde sind wei├č und ich habe 3 Zimmer. Mein Wohnzimmer ist gleichzeitig noch mein Essensraum und der gr├Â├čte Raum des Apartments. Mein Schlafzimmer ist nur halb so gro├č aber ist mein absoluter Lieblingsraum. Ich schlafe zwar nie aber das hei├čt nicht, dass ich es nicht mal genie├če einfach nur in meinem Bett unter der warmen Decke zu liegen. Neben meinem Bett, auf dem Nachttisch, steht eine gro├če schwarze Kugel mit einer ├ľffnung oben. Diese wundervolle Erfindung projiziert Sternenbilder auf meine Decke, sodass ich jeden Abend den Sternenhimmel ├╝ber mir habe. Als letztes habe ich noch eine K├╝che, die ich auch sehr oft benutze. Ich liebe es zu kochen und verschiedene Gerichte auszuprobieren. Mich macht es aber oft traurig, dass ich meine neue Geschmackserfindung mit niemandem teilen kann. Ich habe schon ├Âfters ├╝berlegt Clarissa zu fragen, doch dann f├Ąllt mir wieder ein, dass ich so wenig Kontakt zu Menschen habe sollte wie nur m├Âglich. Menschen sind clever, sie hinterfragen alles und ich kann nicht das Risiko eingehen das jemand heraus findet wer und was ich bin. Ich war nicht immer alleine, da ich zuerst den schrecklichen Fehler gemacht habe und mich jemandem anvertraut habe. Er folterte mich um heraus zu bekommen wie all das sein kann. Ich habe immer noch viele Narben auf meinem R├╝cken und auch welche auf dem Bauch. Seit dem das passiert ist habe ich nie wieder einen Menschen, auch nur irgendetwas erz├Ąhlt ├╝ber mich. Das ist ├╝ber 300 Jahre her.

Ich setze mich auf mein graues Sofa und lege mir meinen Laptop auf den Scho├č. Nat├╝rlich muss auch ich Geld verdienen um in diesem Apartment leben zu k├Ânnen, daher gebe ich Pr├Ąsentationen an Universit├Ąten ├╝ber den Kosmos und nebenbei k├Ânnen sich auch noch Menschen die Probleme haben mit mir ├╝ber eine Hotline unterhalten, aber das ist nat├╝rlich kostenlos. Ich wei├č das ich den Menschen Kraft geben kann, daher tue ich alles was ich kann um ihnen zu helfen. Manchmal gehe ich sogar in ein Krankenhaus und schleiche mich in ein Zimmer um der Person einfach nur zuzuh├Âren und ihr gut zu zureden. Menschen vertrauen sich mir an, sie sagen mir alles und ich helfe ihnen mit allem.

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